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Religionspädagogik bedeutet für mich….

Ganz lieben Dank an unsere Studierende Nadine Wilhelm aus dem Sozialpädagogischen Seminar für den wunderbaren Einblick über Ihr ganz persönliches Verständnis der Religionspädagogik.

“Religionspädagogik meint für mich, sich einerseits mit Fragen auseinanderzusetzen, deren Beantwortung oftmals nicht eindeutig oder auf den ersten Blick unbeantwortbar ist, und diesen im Laufe einer genauen Auseinandersetzung, umfangreichen Besprechung, einem Erleben mit allen Sinnen und passenden Methoden gemeinsam mit den Kindern auf den Grund zu gehen, sodass diese lernen, Dinge in ihrem Leben zu hinterfragen und auch die spirituellen Elemente ihres Lebens zu erforschen. Außerdem fühlen sich Kinder auf diese Weise ernstgenommen in ihrer Rolle als „Fragende“ oder „Suchende“. Dadurch wird ihnen auch bewusst, dass es für sie einen gewissen Halt gibt. Etwas, woran sie sich immer anlehnen können.

Andererseits meint Religionspädagogik für mich, die Kinder mit Bräuchen und Ritualen vertraut zu machen, da diese auf diesem Weg einen Zugang zu den kulturellen Hintergründen unserer Gesellschaft erlangen und Gemeinschaft erleben können. Das Wort „Gemeinschaft“ hat für mich in der Religionspädagogik überhaupt einen sehr großen Stellenwert, da es meiner Meinung nach hauptsächlich auch darum geht. Den Kindern werden gewisse Werte vermittelt, sie lernen unter anderem einander gut zu behandeln, füreinander da zu sein, auch indem sie sich mit sich selbst auseinandersetzen.

Dies ist auch eine Herausforderung, der sich angehende Erzieher stellen sollten. Um ihre Erzieherpersönlichkeit zu entwickeln ist es nämlich ebenso wichtig sich mit dem Thema Religion und Spiritualität auseinanderzusetzen, um herauszufinden, wer man eigentlich ist und was man sich vom Leben erhofft/erwartet. Nur auf diese Weise können solche Themen auch authentisch an Kinder weitergereicht werden.”

Nadine Wilhelm, SPS II

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